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Reduktion MWST-Satz ab 01.01.2018

Die Ablehnung der Volksabstimmung «Rentenreform 2020: Mehrwertsteuererhöhung für die AHV» vom September führt zu einer Reduktion des MWST-Satzes auf neu 7.7% ab 01.01.2018. Die Senkung um 0.3% resultiert aus den 0.4% für Zusatzfinanzierung der IV, welche per Ende 2017 abläuft, sowie aus neu +0.1% für die FABI-Finanzierung. 

Der Normalsatz sinkt somit von 8.0% auf neu 7.7%, der Satz für die Beherbergung von 3.8% auf neu 3.7% Prozent. Der reduzierte Satz bleibt unverändert bei 2.5%. 

Die Unternehmen sind nun gefordert innerhalb kurzer Zeit ihre Rechnungswesen-Systeme entsprechend anzupassen. 

Grundsätzlich ist für die Anwendung «alter oder neuer MWST-Satz» nicht das Rechnungs- oder Zahlungsdatum massgebend, sondern der Zeitpunkt in welcher eine Lieferung erfolgt und die Periode in der Leistungen erbracht wurden. Auf einer Rechnung (unabhängig des Datums) können demzufolge 8.0% für Leistungen für die Periode im 2017 und für Leistungen für die Periode im 2018 der neue Satz 7.7% angegeben werden. Der zu verwendende MWST-Satz auf Rechnungen für wiederkehrende Lieferungen und Leistungen (Abo, Büromiete, Lizenzkosten, etc.) ist ebenfalls periodengerecht aufzuführen. Sofern eine Leistung nicht klar einer Periode zugeordnet werden kann (bspw. einmaliger Pauschalbetrag), gilt für Rechnungen mit Datum ab 01.01.2018 der neue MWST-Satz.
Die MWST-Abrechnungsformulare Q04/2017 und Q01/2018 für die Normalabrechnung und 2. Sem. 2017 und 1. Sem. 2018 sind bereits dazu vorbereitet, die Umsätze mit den alten und neuen MWST-Sätze zu deklarieren.

Gerne unterstützen Sie wir Sie für die Beantwortung von Fragen, bei der Umstellung in der Übergangsphase und dem korrekten Ausfüllen der MWST-Abrechnungen.

Mit den besten Grüssen

Wechsler & Partner Unternehmensberatung AG